Die Meckatzer-Freunde-Preussen waren wandern

Die Meckatzer-Freunde-Preussen waren wandern

Erste Berliner Meckatzer-Advent-Wanderung 29.11.2015

Am Ersten Advent trafen sich ein paar wanderlustige Meckatzer-Bierfreunde zu einer Wanderung durch zwei Berliner Bezirke. Weil es Advent war, durften auch Familienmitglieder und Freunde mitgebracht werden. Selbst ein Meckatzer-Fan aus Braunschweig war extra 200km angereist um uns, die Meckatzer-Freunde-Preussen, kennenzulernen.

Wir trafen uns im „Cafe´ Sack“ zu Kaffee und Kuchen oder zu einem Meckatzer-Starterbier. Pünktlich 15Uhr setzten wir uns in Bewegung und Christel G. beschenkte jeden von uns noch mit einer original Meckatzer-Strickmütze. Klasse, nun zünftig ausgestattet, liefen wir durch den Treptower Park immer an der Spree entlang. Traurig und verlassen wirkte der ehemalige DDR Kultur- und Freizeitpark.

Einige unserer Mitglieder verfügen doch über beträchtliches geschichtliches und historisches Wissen zu diesem Stück Berlin. So war es für viele von uns Interessant etwas über eine alte Straßenbahn, von den Berlinern „Knüppelbahn“ genannt, welche in den Jahren 1899 bis 1932 die Spree unterirdisch kreuzte, zu erfahren. Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass auch Wegzehrung und ein echter Allgäuer Obstler im Gepäck waren und uns somit abschnittsweise neue Energie gaben.

In Treptow kreuzten wir die Elsenstraße und über einen Schleichweg erklommen wir den alten Bahndamm der ehem. Bahnstrecke Berlin-Görlitz. Heute gleislos und dunkel bietet er Deckung für Dealer und andere zwielichtige Gestalten. In der Gruppe fühlten wir uns sicher und überschritten die ehem. deutsch-deutsche Grenze, von der so gut wie nichts mehr zu erkennen ist. Nun im Berliner Bezirk Kreuzberg durch den Görlitzer Park, den wir allerdings nur bei nun eingebrochener Dunkelheit erforschen konnten, wurden unsere Münder durstig und mit zügigen Schritten erreichten wir die Biergaststätte „Zum Elefanten“ als Zwischenstopp. Schön, so ein frisches Meckatzer vom Hahn schmeckt auch vor der Tür, wenn drinnen alles voll ist. Nach kurzer Verweilpause ging es zur letzten Etappe, Einkehr in die „Kleinen Markthalle“, ein uriges alt Berliner Lokal mit natürlich Meckatzer vom Hahn. Welch ein Fest, Brathänchen zum Meckatzer.

So haben wir 9,8km erwandert, zusammen Spaß gehabt, uns besser kennengelernt und dazugelernt. Viele denken „Biertrinken“ ist nur saufen, weit gefehlt, Biertrinken ist Genuss und Kultur.

So soll es sein.

Kommentare sind geschlossen.